Auf den Flügeln des Gewitters

von Mikolaj Trzeciecki am 27.08.2019 / in Allgemein

Hafentag in Hesnaes -Erholung nach dem nächtlichen Segeln. Gemeinsam mit Rüdiger besuchen wir das Restaurant oben am Kliff. Das ist quasi unser Abschied von Rüdiger, weil wir nicht mit ihm segeln werden: seine „Fama“ hat eine Havarie des Antriebs, die wir nicht reparieren sondern nur lokalisieren (Gelenkwelle des Antriebs) können. Rüdiger muss jetzt auf einen dänischen Techniker warten, wir lassen ihm ein userer Bordfahrräder und segeln los, mit dem Ziel Nysted. Dort sind wir mit Heidi und Hans verabredet – ihre „Octopus“ ist vom Norden, über Guldborgsund angekommen.

Die Wettervorhersage lässt auf ein entspanntes Segeln mit dem halben Windhoffen, es kommt aber wieder anders und wir segeln vor dem schwachen Wind. Diesmal aber erlaubt uns der Bullenständer trotzdem ein entspanntes Segeln. So kommen wir mit dem Tempo von 3kn am Gedser Rev an, dort biegen wir ab, um vor Fährenhafen Gedser zu passieren. Der Wind steigt, wir bekommen Lage – und Geschwindigkeit!

Wir flitzen mit Tempo 5,5kn vor Gedser Marina und sehen schon das Fahrwasser zum Guldborgsund und weiter nach Nystad. Ich schaue von der Karte hoch und sehe eine schwarze Wolke am Himmel, die uns verfolgt. Wenn dieser Gewitter uns einholt, bekommen wir keine Sicht im mir unbekannten und unbefeuerten Fahrwasser! Das wollen wir nicht und wir kehren um – in die Marina Gedser. Mindestens 4 andere Yachten haben dieselbe Idee, sodass in der Hafeneinfahrt etwas Stress aufkommt. Wir legen aber ohne Probleme an.

Das Gewitter geht an uns aber vorbei. Erst am Abend hat uns ein Regen in der Marina erwischt. Aber der Tag war so beschäftigt, dass wir keine Fotos machten…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.