Endlich Bornholm

von Mikolaj Trzeciecki am 15.08.2019 / in Allgemein

Mittwoch, den 14, August 2019

Gemäß gestriger Entscheidung bleiben wir im Hafen, und können sogar ausschlafen. Dann geht es bei mir mit der Arbeit los – ich schaue mir die Steueranlage an, um die Schäden vom gestern zu begutachten. Beheben lassen sie sich eh nicht – mit Erlösung sehe ich, dass nur die Stange des Autopiloten, die an der Ruderachse befestigt ist, brich. Sie hat(te) eine Sollbruchstelle und so wurde weder der Antrieb noch (Gott behüte! – Wassereinbruchgefahr!) die Ruderachse beschädigt. Die Stange kann repariert oder ersetzt werden – nach dem Törn natürlich. So demontiere ich sie und befestige die sonstigen Elemente des Autopiloten, sodass sie beim weiteren Segeln nicht stören, und mache die Klappe zu.

 

Die Windanzeige lässt sich von Bord aus ebenfalls nicht reparieren. Ich habe keine Möglichkeit, in den Mast zu klettern, und so muss auch diese Sache bis zur Mastlegung vor dem Winter ungeklärt bleiben.

Dann machen wir einen Spaziergang durch die Gegend. Entgegen den Angaben im Hafenführer gibt es hier keine Einkaufsmöglichkeiten. Die nächsten Geschäfte befinden sich in Ystad, wir haben aber keine Lust dorthin zu radeln. Das Städtchen Abbekaas kann man schnell besichtgen, sie hat einige wenigen netten Stellen.

Donnerstag, den 15. August 2019

Heute, nach einem Kampf gegen Wind und Welle, aber auch gegen Stille, erreichten wir Nörrekaas, welches ein Jachthafen von Rönne, Hauptstadt von Bornholm ist.

Uff.

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