Anfang des Törns

von Mikolaj Trzeciecki / am 08.05.2019 / in Allgemein

Seit mehreren Tagen stehe ich in Burgstaaken. Der starke westliche Wind durchdringt alles, er bringt die Kälte aus Grönland mit und erschwert Arbeiten am Schiff. So haben wir erst 3 Tage nach dem Kranen Segel anschlagen können. Wann fangen wir endlich an zu segeln???

Sonntag, 05.05.2019

Endlich können wir los!

Nachdem Agnieszka gekommen ist und alle notwendigen technischen Aktionen durchgeführt wurden, segeln wir aus Burgstaaken raus. Die Prognose ist seit einiger Zeit stabil – zuerst einigeTage Westwind, in der zweiten Hälfte der Woche Ostwind – das erlaubt uns, eine Fahrt nach Osten zu versuchen. Hiddensee, vielleicht Rügen? Wir planen, für eine Übernachtung in Warnemünde anzulegen, Gedser wäre bei Westwind zu unruhig.

Der prognostizierte Wind – 4 Bft West, später 5 – schiebt uns rasch aus dem Tonnenstrich vor dem Hafen. Die Prognose 5 realisiert sich später als 5 Knoten Wind. Das erlaubt uns, einige zusätzlichen Arbeiten durchzuführen…

Arbeiten am Schiff – Nachziehen der Ruderwellenabdichtung

 

Anbringen des Lazy Jacks

 

…und in der ruhigen Lage Fotos vom Schiffsklar unterwegs zu machen.

Wir helfen uns auch mit dem Motor, um heute noch irgendwo anzukommen. Doch später am Nachmittag, kurz vor Warnemünde, kommt ein Wind mit über 20 Knoten – der kalte Westwind, den wir die ganze Zeit in Burgstaaken hatten. Aber wir sind bald in der Nähe unseres Zielhafens Hohe Düne. In der Abdeckung des Wellenbrechers bergen wir die Segel und dann legen wir im Hafen an.

Trotz später Stunde bekommen wir noch Eintrittchips für die Sanitäranlagen in der Rezeption des Hotels.

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